Das richtige Planschbecken finden

Der Sommer steht vor der Tür, die Temperaturen steigen und die Tage werden länger. Was gibt es schöneres, als an einem warmen Sommertag im eigenen Garten zu planschen. Für Groß und Klein bietet das eigene Planschbecken die beste Gelegenheit sich zu erfrischen und abzukühlen. Aber wie finden Sie das richtige Planschbecken?

Der eigene kleine Pool im Garten ist eigentlich nicht mehr wegzudenken. Er ist in kurzer Zeit aufgebaut und mit Wasser befüllt. Ob im Garten, auf dem Balkon oder der Terrasse, Qualität, Ausstattung und Preis spielen eine wichtige Rolle. Vor dem Kauf des perfekten Planschbeckens sollten sich daher einige Gedanken gemacht werden.

Checkliste für das richtige Planschbecken:

  • Ist das Planschbecken für das Alter meines Kindes geeignet?
  • Wie viel Platz habe ich zur Verfügung? Auch im Herbst und Winter muss das Planschbecken verstaut werden. Wer das Planschbecken auch im Winter benutzen möchte, kann es mit kleinen Plastikbällen befüllen und ins Kinderzimmer stellen. Schon hat man ein eigenes Bällebad.
  • Steht das Planschbecken im Garten, auf dem Balkon oder der Terrasse?
  • Steht das Planschbecken überdacht oder im Schatten? Soll es ein Dach haben?
  • Soll das Planschbecken rund oder eckig sein?
  • Kann man das Planschbecken mit dem Mund aufblasen oder brauche ich eine Pumpe?

Wie der Name schon sagt, sind Babyplanschbecken für Babys geeignet. Diese besitzen einen geringen Durchmesser, sind schnell aufgebaut und können aufgrund der geringeren Größe schnell mit Wasser befüllt werden. Die Hersteller setzten zudem auf kindgerechte Motive, von bekannten Kinderhelden und Disneyfiguren.

Die Auswahl an Planschbecken ist groß. Es gibt sie in verschiedenen Größen und Formen. Auch beim Material der Planschbecken gibt es Unterschiede. Einige sind aus Vinyl, andere aus stabilem Kunststoff, wie die bekannte Wassermuschel. Die Wasser- Standmuscheln sind selbstverständlich langlebiger als die Modelle aus Vinyl, allerdings lassen sie sich nicht einfach zusammenfalten.

Grundsätzlich sollte bei jedem Kauf darauf geachtet werden, dass das richtige Planschbecken aus phthalatfreiem Material gefertigt wurden. Hier gilt das TÜV Zeichen als sicherer Indikator, dass die Standards zur Sicherheit und Schadstoffgehalt des Materials eingehalten werden.

Günstige Planschbecken gibt es bereits für unter 10€. Soll das Planschbecken mit Dach, Rutsche oder Figuren sein kann es schon bis zu 60€ kosten.

Planschbecken richtig aufstellen

Ist das perfekte Planschbecken gekauft, geht es ans Aufstellen. Hierbei sollten ein paar Dinge beachtet werden, sodass der Badespaß nicht frühzeitig beendet ist.

Steht das Planschbecken auf dem Balkon sollte darauf geachtet werden, dass die Nachbarn nicht gestört werden und keine unmengen an Wasser auf dem Nachbarbalkon landen. Damit das Planschbecken sicher steht und nicht durch spitze Gegenstände beschädigt werden kann, gibt es spezielle Poolfolien zu kaufen. Auch ein alter Teppich kann hierfür herhalten. Fällt das Kind im Planschbecken hin, wird der Aufprall auch leicht gedämpft.

Verletzungsgefahr bietet auch der Beckenrand. Es sollte ein stabiler Beckenrand gewählt werden. Kleinkinder, die das Sitzen erst erlernen benötigen einen festeren Rand, um nicht aus dem Becken zu fallen. Doch auch ein verstärkter Rand kann beim Klettern oder festhalten Schürfwunden versorgen.

Grundsätzlich sollten die Kleinen beim planschen nie unbeaufsichtigt sein. Selbst im flachen Wasser können Kinder ertrinken. Beugen sie auch Verkühlungen vor. Sichere Anzeichen dafür eine Planschpause einzulegen sind blaue Lippen, schrumpelige Finger, klappernde Zähne oder Gänsehaut.

Gerade in so kleinen Becken ist das Wasser schnell durch Blätter, Insekten, Sonnencreme oder Urin verschmutzt. Um dies hinauszuzögern sollte das unbenutzte Becken stets abgedeckt werden. Größere Blätter und Insekten können mit einem Fischernetz herausgefischt werden. Nichtsdestotrotz sollte das Wasser regelmäßig gewechselt werden. Nutzten sie das Badewasser doch einfach zum Blumen gießen.